Malerische Dörfer an der Côte d'Azur nahe Vence


Saint Paul de Vence

Eines der berühmtesten Villages perchés der Côte d’Azur ist das vollständig erhaltene, mit einer meterdicken Stadtmauer umgebene Saint Paul de Vence. Touristisch stark heimgesucht hat es sich seinen besonderen Charme vor allem mit dem vor den Stadtmauern gelegenen Café de la Place und seinem legendären, von alten Platanen gesäumten Boules-Platz erhalten. Schon Yves Montand und Lino Ventura haben hier gespielt. Der ansässige Cercle ist auch heute noch unermüdlich aktiv. Bei Salade Niçoise und einem kühlen Glas Rosé ist hier – bei allem Trubel - Lokalkolorit garantiert! Wer es etwas gehobener wünscht, sollte – wie schon Scott und Zelda Fitzgerald - im schräg gegenüber liegenden Colombe d’or reservieren.

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Tourettes-sur-Loup

Tourettes-sur-Loup

Wer gerne im stilleren Hinterland bleibt, verlässt Vence in Richtung Grasse und gelangt auf kurvenreicher Straße durch üppige Natur in 15 Minuten nach Tourettes-sur-Loup, einem auf einem Felssporn gelegenen Dörfchen, das auf kelto-ligurische Zeit zurückgeht und später den Römern als Beobachtungsposten diente. Ein Festungsrundweg und charakteristisch verwinkelte Gassen laden zum Spazieren ein.

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Haut de Cagnes

Haut de Cagnes

Trotz seines weithin sichtbaren Burgturms ist dieser ruhige, auf einer Anhöhe hinter Cagnes-sur-Mer gelegene mittelalterliche Stadtteil fast schon ein Geheimtipp. Nur einen Abstecher braucht man auf dem Weg von Cagnes nach Vence zu machen, um hierher zu kommen. Die um 1300 von einem Nachfahren des Antibes-Zweigs der Grimaldis errichtete, zum Wohnpalast umgebaute Burg beherbergt heute verschiedene kulturgeschichtliche Ausstellungen, u.a. das „Musée de l’olivier“.

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